
Bei Produkten können viele Missverständnisse entstehen – und Biodiesel bildet da keine Ausnahme. Es gibt zahlreiche Annahmen über Biodiesel, auch mit Blick auf Ethik und Klima.
Wir haben daher versucht, einige der häufigsten Fragen rund um Biodiesel zu beantworten – diesmal insbesondere zu den ethischen und klimapolitischen Herausforderungen:
| Mythos | Wahr | Falsch | Teils wahr, teils falsch |
|---|---|---|---|
| Mythos 1: Biodiesel entzieht der Lebensmittelindustrie landwirtschaftliche Flächen | Die Vorstellung, die EU-Biokraftstoffpolitik habe die globale Lebensmittelversorgung beeinträchtigt oder zum Hunger beigetragen, ist ein Mythos. Biodiesel leistet stattdessen einen positiven Beitrag, indem er importiertes Eiweißfutter für Tiere ersetzt. Etwa die Hälfte der Rapsproduktion fließt in Eiweißfutter, das andernfalls durch Sojakuchen aus Südamerika ersetzt werden müsste. Der überwiegende Teil des Fetts aus der Saat wird zu Rapskuchen und ansonsten zu Rapsöl verarbeitet. Mehr dazu erfahren Sie hier. | ||
| Mythos 2: Biodiesel trägt zur Rodung und Zerstörung des Regenwalds bei | Das hängt natürlich davon ab, woraus der Biodiesel hergestellt wird – die Aussage trifft zu, wenn der Biodiesel aus Palmöl produziert wird, das oft in der Kritik steht, da es sich negativ auf Regenwaldgebiete auswirken kann und durch den Transport nach Europa das Klima belastet. Das B100 Biodiesel RME Premium von Biofuel Express wird jedoch aus Raps und nicht aus Palmöl hergestellt. | ||
| Mythos 3: Biodiesel funktioniert bei Kälte nicht mehr | Es stimmt, dass Biodiesel bei sehr niedrigen Temperaturen eine festere, gelartige Form annimmt, die Filter blockieren und Kraftstoffleitungen verstopfen kann. Unser B100 Biodiesel RME Premium wurde jedoch für den Einsatz in kalten Klimazonen entwickelt und funktioniert daher bis minus 20 Grad. | ||
| Mythos 4: Biodiesel ist zu 100 % fossilfrei | Bei der Herstellung von B100 Biodiesel RME Premium wird Methanol eingesetzt. Methanol gibt es sowohl in fossiler als auch in fossilfreier Form. Standardmäßig werden im Herstellungsprozess 50 % Biomethanol verwendet, um einen höheren Biomasseanteil und damit eine bessere Klimabilanz sicherzustellen. Im Durchschnitt liegt der Anteil an fossilem Methanol im Endprodukt bei rund 0,02 %. Auf Wunsch kann B100 Biodiesel RME Premium auch zu 100 % fossilfrei angeboten und ausschließlich aus reinem Biomethanol hergestellt werden. |
Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, ob Ihr Fuhrpark B100 Biodiesel RME Premium nutzen kann, lassen Sie sich von einem unserer Berater kontaktieren.
Einen vollständigen Leitfaden zu Biodiesel – Umesterung, EN-14214-Eigenschaften, Kälteverhalten und RED-III-Vorgaben – finden Sie in unserem ausführlichen Leitfaden zu Biodiesel (B100/RME).
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